Welcher Wok ist am besten und auf welchem Herd funktioniert er perfekt?

Der einfache, preiswerte chinesische Eisenwok mit rundem Boden. Dieser funktioniert am besten auf dem flachen Induktionsfeld. Die Hitze wird nicht über die Oberfläche übertragen – der Auflagepunkt würde dafür natürlich nicht ausreichen -, sondern in einem Magnetfeld über der Oberfläche. Dafür muss aber der Wok magnetisch sein, was auf Eisen bebekanntlich zutrifft. Da das Magnetfeld nur wenige Zentimeter stark ist, wird nur ein genau ausreichender Teil des Wokrunds erhitzt, während der obere Teil des Woks nur wenig erwärmt wird. So kann das herumgewirbelte Gargut auf dem nicht erhitzten Rand ruhen und sich entspannen , ehe es wieder der Hitze auf dem tiefsten Teil ausgesetzt wird. Das funktioniert sogar besser als auf Gas. Bei einem Gasherd sollte auf jeden Fall ein Ring über der Flamme eingesetzt werden, damit die Flamme nicht an der Rundung aufsteigen und die Seiten erhitzen kann.

Der Eisenwok sollte zunächst eingebrannt werden. Dazu mit Öl aufsetzten, ausschwenken und mehrmals erneut erhitzen. Nach jedem Gebrauch gründlich heiß abwaschen, mit Edelstahl- oder Kupfer-Pad ausreiben. Sofort trocknen und hauchdünn mit Öl ausreiben, damit er nicht rostet. Gusseisenwoks taugen nichts, weil die Wände zu heiß werden.

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